Das gehört alles zur Grundausstattung und Einrichtung:

 

Trinkflasche:

  • keine Trinkschale
  • mit Kugelventil, damit sie nicht ausläuft, ab und zu checken

Rennmäuse vertragen keine Feuchtigkeit! (siehe hier)

 

Futterschale /-napf :

  • für das Trockenfutter nicht notwendig, da es im Gehege (an sauberen Stellen) verteilt werden kann, was zusätzlich zur Beschäftigung dient
  • für die Hygiene kann das Feuchtfutter in einer Schale angeboten werden. Dafür eignen sich auch unbenutzte Untersetzter (von Blumentöpfen) aus Ton.

 

Laufrad:

     Holzlaufrad:

  • empfehlenswert, da sich die Tiere nicht verletzten können (im Normalfall)
  • wird evenutell angenagt

     Metalllaufrad:

  • am besten mit einem Band (extra passen für Laufräder, gibt's im Zoofachhandel), um Verletzungsgefahr zu minimieren
  • Tip: ab und zu mit Sonnenblumenöl (ist nicht giftig) ölen, damit es nicht quietscht

 

Einstreu:

  • Höhe mindestens 20 cm
  • staubarmes Kleintierstreu eignet sich gut

 

Sand:

  • wichtig fürs Sandbad - Fellpflege!
  • kein Vogelsand mit Muschelgrit, sondern feiner (Chinchilla-)Sand; Anis (normalerweise in Vogelsand enthalten) mögen die Mäuse evtl. nicht (riecht für sie unangenehm)

Nest:

  • alle möglichen Höhlen und Verstecke           

  • Grasnester ohne Draht sind eine gute Abwechslung, allerdings nicht zum Schlafen sondern eher zum Benagen

 

Nistmaterial:

  • Stroh, Heu, Papiertaschentücher, Klopapier
  • Keine Hamsterwatte

 

Nagematerial:

  • Naturbelassenes: Äste von ungiftigen Hölzern; und Ungiftiges: Kartonagen, Klopapierrollen (sehr beliebt, also schon mal sammeln)
  • Korkröhren (oftmals bei Zubehör für Reptilien), wenn möglich mit größeren Löchern, als auf diesem Foto:

 

 

Vorwarnung: Es wird alles angenagt, also kein Plastik verwenden!

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie beim Auslauf die Kartonsachen nur annagen und es wesentlich länger dauert bis sie zernagt sind als im Käfig.

 

 Es ist wichtig, das Gehege so abwechslungsreich, wie möglich zu gestalten. Dazu gehört:

  • viel Einstreu zum Wühlen und Buddeln
  • viel Nagematerial
  • viele Verstecke und Röhren
  • Eigenbauten (sehr zu empfehlen, auch um einen noch schöneren Käfig zu gestalten) auf Sicherheit überprüfen.

 

 

 

 

Nach oben